Der größte Fehler gegen mehrere Angreifer
Analyse der German Defense Games zur Vermeidung von Fehlern im Kampf gegen mehrere Angreifer.
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Auf YouTube ansehen ↗In der zweiten Folge der German Defense Games stellen sich drei Profis der Herausforderung, sich gegen mehrere Angreifer zu verteidigen. Dabei zeigt sich schnell, dass der Kampf gegen eine Überzahl ganz anderen Regeln unterliegt als ein Duell eins gegen eins. Das gemeinsame Problem aller Beteiligten: Sie wurden fixiert und zu Boden gebracht.
Umzingelung und Distanzverlust
Das zentrale Problem in einer Überzahlsituation ist der Verlust der Übersicht, wenn man umzingelt wird. Um nicht gegriffen und zu Boden gebracht zu werden, muss man unbedingt Abstand halten und alle Angreifer vor sich behalten. Als Übung dazu gehen zwei Angreifer langsam auf eine Person zu, deren Aufgabe darin besteht, beide Angreifer hintereinander aufzustellen. In einer erweiterten Variante dürfen die Angreifer boxen oder es wird mit drei Personen trainiert.
Einfluss von Untergründen und Tritten
Der Gang nach hinten birgt die Gefahr, über Hindernisse zu stolpern oder auszurutschen. Daher ist es ratsam, das Training gelegentlich nach draußen auf unebene Untergründe wie Rasen oder Sand zu verlegen, um ein Gefühl für räumliche Wahrnehmung zu bekommen. Zudem sollte bei Tritten Vorsicht walten, da gefangene Beine schnell zum Bodenverlust führen. Eine passende Übung dazu ist das Schlagen gegen Trittschilder, wobei der Halter erst nach dem Treffer versuchen darf, den Fuß zu berühren.
Für die beschriebene Trittübung kannst du ein Trittschild einsetzen. Vereinbart ein langsames Tempo und beobachte, wie schnell du das Bein nach dem Treffer zurück in einen stabilen Stand bringst.
Umgang mit Würfen und Scrambles
Sobald man im Kampf gegen mehrere Personen zu Boden gebracht und dort fixiert wird, ist der Kampf im Grunde verloren. Um dem entgegenzuwirken, sollte man sogenannte Scrambles trainieren. Die Übung sieht vor, dass ein geworfener Partner den Wurf zulässt, aber ab dem Zeitpunkt in der Luft versucht, so zu landen, dass er schnell wieder in den Stand kommt, während der Partner die Fixierung am Boden versucht.
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