Aikido im MMA-Kampf: Was die Praxis zeigt
Eine kurze Analyse dazu, wie sich Aikido-Techniken in einem MMA-Kampf schlagen und was man daraus für das eigene Training mitnehmen kann.
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Auf YouTube ansehen ↗Viele Menschen verbinden Aikido vor allem mit traditionellen Übungen oder Film-Szenen. Doch wie sieht das Ganze aus, wenn jemand damit tatsächlich in einen Kampf geht? Daniel schaut sich in seinem Video an, wie sich ein Aikidoka in einer MMA-Variante schlägt.
Der Kampfverlauf und die Siegbedingung
Zu Beginn des Kampfes greift der Gegner nach dem Nacken, woraufhin der Aikidoka ihn zum Boden bringt, ein paar Schläge anbringt und sofort wieder auf Abstand geht, anstatt mit in den Bodenkampf zu gehen. Diese Taktik wiederholt sich im Laufe des Kampfes mehrfach. Der Kampf endet schließlich dadurch, dass der Gegner von der Kampffläche beziehungsweise rausgeschoben wird, was bei dieser speziellen Form des MMA zum Sieg führt, ähnlich wie man es vom Sumo kennt.
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Umsetzung der Techniken und Vermeidung von Handgelenkshebeln
Im Kampf zeigt sich viermal im Grunde die gleiche Technik: Der Gegner stürmt nach vorne, wird am Nacken oder unter der Schulter gepackt, und dessen Energie wird mitgenommen, um ihn zu Boden zu bringen. Positiv fällt auf, dass hierbei keine kleinen Handgelenkshebel versucht werden, zu denen viele Aikidokas bei ihren ersten MMA-Versuchen oft neigen. In der Realität lassen sich solche Hände in einer schnellen Kampfsituation mit Schlägen kaum greifen.
Umgang mit dem Bodenkampf
Ein weiterer wichtiger Punkt in der Analyse ist die Entscheidung, nicht mit zu Boden zu gehen. Da Aikido keinen eigenen Bodenkampf besitzt, bringt der Kämpfer seinen Gegner zwar zu Boden, bleibt dabei aber konsequent selbst im Stand stehen und setzt ein paar Schläge nach. Wer im Bodenkampf nicht zu Hause ist, sollte laut der Analyse keinesfalls mit nach unten gehen, sondern versuchen, im Stand zu bleiben oder Techniken als Countergrappling zu nutzen.
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